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CSU stellt Programm und Kandidaten in Bärnzell vor – Ideen für Stadtplatz

Um den Zwieselern die CSU-Kandidaten, welche sich für die bevorstehende Periode als Stadtrat zur Wahl stellen, persönlich vorstellen zu können, hat der CSU-Ortsverband kürzlich zum Dorfwirt Bärnzell zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ein musikalisches Schmankerl war dabei das Aufspielen des Zwieseler-Fink-Preisträgers Andreas Schmid.

CSU-Ortsvorsitzender Alexander Hannes stellte den Interessierten im Rahmen einer kurzen Präsentation die Mannschaft vor, die für die am 15. März stattfindenden Stadtratswahlen für die CSU ins Rennen gehen. Er konnte dabei auf eine große Bandbreite an unterschiedlichen Berufen, Interessen und Themenschwerpunkten blicken und Hannes freute sich sichtlich, dass es gelungen war, eine altersmäßig bunt gemischte Liste auf die Beine zu stellen. „Junge Leute für frischen Wind und Erfahrene mit teilweise jahrzehntelangem Know-How“, bescheinigte Vorsitzender Alexander Hannes.

Anschließend positionierten sich die Zwieseler Christsozialien klar und realitätsnah zu diversen Zwieseler Themen. Die wichtigste kommunalpolitische Aufgabe nach Auffassung der Zwieseler CSU stelle die Weiterentwicklung der Stadt dar. Grundlage dafür sei die Fortsetzung und Vollendung des Stadtentwicklungskonzepts ISEK. Die CSU setzt dabei zusätzlich auf Fördermöglichkeiten im Rahmen des Förderprogramms „Innen statt außen“, das Fördersätze von bis zu 90 % ermögliche. Die Stadt soll damit ein schlüssiges Konzept zum Erwerb einer Immobilie am Stadtplatz entwickeln und dort beispielsweise ein Mehrgenerationenhaus und Arbeitsräume für Unternehmensgründer oder sogenannte Co-Worker, also Arbeitnehmer, die standortunabhängig und wohnortnah arbeiten möchten, errichten. Die Veränderungen im Einzelhandel und der digitale Wandel seien zugleich Herausforderung und Chance für das Zentrum, waren sich die CSUler einig. Neben Geschäften und Gastronomie könne eine gesunde Mischung aus Wohn- und gewerblichen Büroflächen neues Leben in den Stadtplatz bringen. Ebenso könne Zwiesel mit der „Entsiegelungsprämie“ des Freistaats noch „naturnaher“ werden, indem Brachflächen und leerstehende Gebäude zu Grünflächen umgewandelt werden. „Mit einem Konzept zur Innenstadtentwicklung können wir Zwiesel zur bürgerfreundlichen Wirtschafts- und Naturstadt machen“, ist CSU-Ortsvorsitzender Alexander Hannes überzeugt. Denkbar sei auch, die Hafnerstadt, den Binderanger sowie den Zwieseler Stadtpark stärker an den Stadtplatz anzubinden.

„Unsere Dörfer sind die Seele von Zwiesels ländlichem Charakter und für Naherholung beim Wandern oder Skifahren unverzichtbar“, findet die CSU. Darum müssen neben der Innenentwicklung des Zentrums auch die Dörfer berücksichtigt werden und Kleinstunternehmen mit Angeboten an Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs unterstützt werden, um die Dörfer lebendig und attraktiv zu erhalten, so der Bärnzeller Christian Gruber.

Einsetzen will sich die CSU auch dafür, dass das angekündigte Grundsteuerfinanzamt mit 300 Stellen nach Zwiesel kommt, wie 2. Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer betont. Wichtig sei es, dass die Stadt in dieser Thematik schnell und bemüht Signale an die Bayerische Staatsregierung sende, um das ernsthafte Interesse der Stadt Zwiesel an diesen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu zeigen, so die stellv. Ortsvorsitzende. Andere Kommunen im „Raum Zwiesel“ würden sonst ein entsprechendes Konzept vorlegen.

Besonders gemütlich ging es nach der Vorstellungsrunde der CSU-Kandidaten und den Zukunftsideen noch zu, als über verschiedene Anliegen diskutiert wurde. Die anwesenden Interessierten nutzen rege den direkten Austausch mit den jeweiligen Kandidaten und konnten sich so selbst einen Einblick in die Vorhaben und über die Menschen selbst der Zwieseler CSU machen. Ausklingen ließ man den Nachmittag noch mit Kaffee und leckeren Kuchen sowie dem ein oder anderen Aufgespielten von Andreas Schmid.

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